Die Geschichte von Gravuren reicht bis in die Urzeit der Menschheit hinein als die primitivsten Völker die Gegenstände ihrer Umwelt und ihrer Behausung, Geräte, Gefässe und Werkzeuge durch Einritzen und Eingraben von Zeichen kennzeichneten und verzierten.
Eine entscheidende Wendung trat mit dem Beginn der Metallzeit ein. Im 4 Jahrtausend v. Chr. war Bronze ein ideales Metall für die Gravierung. Zur höchsten Vervollkommnung gelangte die Metallgravierung erst in der Eisenzeit (2. Jahrtausend v. Chr) als Ringe getragen wurden, die zugleich als Siegelringe verwendet wurden. Ägypter trugen Siegelringe, die als Stempelsiegel benutz wurden, um Dokumenten ihre Gültigkeit zu verleihen. Ursprünglich verwendeten die Schmuckmacher Skarabäusmotive, die aus einem Schmuckstein geschnitzt wurden als Stempelmotiv. Mit der Zeit wurden immer kompliziertere Ringe hergestellt, die Götterbilder, symbolisch bedeutsame Tiere und die Namen der Ringsträger, eingraviert auf der dekorativen Frontplatte des Ringes, als Verzierung trugen.
Im Laufe der Zeit haben sich spezielle Stichtechniken entwickelt, z.B. Kupferstich, Stahlstich, Reliefstich und Flachstich. Ende des 18. Jahrhunderts entstand neben dem Handgraveur der Maschinengraveur. Die modernste Graviertechnik ist die Lasergravur.
Heute sind Schmuckgravuren eine wundervolle Idee, um einem lieben Menschen zu zeigen, dass er einmalig und wichtig ist. Mit einer Gravur kann man ein besonderes Ereignis als Datum oder Motiv für die Ewigkeit festhalten.
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